IT für Steuerberater und Kanzleien im Rheingau – Kanzlei-IT in Geisenheim und Rüdesheim

Fristen, Mandantendaten und konzentriertes Arbeiten brauchen eine verlässliche IT-Basis: Netzwerk, Endgeräte und der kontrollierte Zugang zu Ihrer Kanzleisoftware – mit praktischen Regeln für Verschwiegenheit und Datenschutz.

Ihre Fachanwendung bleibt im Mittelpunkt – das Berufsgeheimnis schützen wir technisch

Eine Steuerkanzlei ist Berufsgeheimnisträger: Mandantendaten unterliegen der Verschwiegenheitspflicht (§ 203 StGB) und der DSGVO. Ihre Fachanwendung – ob DATEV, Addison oder eine andere – läuft heute meist im Rechenzentrum des Anbieters oder vor Ort; Arbeitsplätze, Internetzugang und Berechtigungen müssen dazu passen. Wir sorgen für alles darum herum: ein sicheres, segmentiertes Kanzleinetz, gepflegte Endgeräte, verlässliche Backups und den verschlüsselten Zugang zu Ihrem Kanzleisystem.

Den Anwendungssupport stimmen Sie mit dem jeweiligen Anbieter ab; wir koordinieren die technischen Schnittstellen innerhalb unseres Betreuungsumfangs und klären zu Beginn die Verantwortung für Infrastruktur und Fachsoftware.

Rechnen Sie kurz mit: Was kostet Sie eine Stunde Stillstand?

Vorausgefüllt mit Beispielwerten für eine typische Kanzlei – tragen Sie einfach Ihre Zahlen ein:

Personalkosten
+
Laufende Fixkosten
+
Entgangener Umsatz
+
Aufholen & Notfall
Überstunden mit Zuschlag, Express-Einsätze, Nacherfassen von Hand – pauschal +15 % auf die Summe.
=
Ihre Ausfallstunde

Überschlagsrechnung: Monatswerte geteilt durch 160 Arbeitsstunden. Ein einziger Ausfalltag kostet damit oft mehr als ein ganzes Jahr gute IT-Betreuung – genau deshalb bauen wir Redundanz: Sie kostet einmal, Stillstand kostet jedes Mal.

So sieht sichere Kanzlei-IT aus

Die Bausteine 1 bis 6 erklären wir direkt darunter – und bauen sie genau so in Ihrer Kanzlei auf.

Redundanz in Aktion: Jeder Baustein ist doppelt – vom Switch über die Firewall bis zur Internet-Leitung. Selbst wenn mehrere nacheinander ausfallen, findet der Verkehr automatisch den nächsten Weg.

  • Möglichst keine Wartungsfenster während der Kanzleizeiten – auf redundant ausgelegten Systemen laufen Geräte-Updates im Betrieb; nötige Neustarts einzelner Arbeitsplätze stimmen wir ab. In arbeitsintensiven Phasen bereiten wir Änderungen besonders gut vor und klären den Rückweg bei Problemen.
  • Sicherheitslücken schneller geschlossen – kritische Updates spielen wir zeitnah ein, statt auf den nächsten arbeitsfreien Termin zu warten.
  • Wartung zum Normaltarif – gewartet wird werktags zu normalen Zeiten, nicht nachts oder am Wochenende mit Zuschlag.
  • Hardware-Defekt? Ein geplanter Termin. Der Partner übernimmt, der Austausch wird zum Termin statt zur Panik-Aktion – auch bei einem missglückten Hersteller-Update rollen wir in Ruhe zurück.
  • Ehrlich eingeordnet: Redundanz kann Unterbrechungen verkürzen; sie garantiert weder den störungsfreien Betrieb jeder Anwendung noch den Schutz vor jedem gemeinsamen Fehler. Für wichtige Systeme prüfen wir Ersatzmöglichkeiten und Wiederanlaufziele.

Und wie wahrscheinlich trifft es Sie? Die Redundanz-Rechnung

Hardware fällt statistisch selten aus – aber planbar selten. Mit Feldwerten statt Hersteller-Prospekt lässt sich das Risiko ehrlich beziffern. Die Zahlen unten rechnen live mit Ihren Angaben aus dem Rechner oben.

GerätBestand (Faustregel)Ausfallrate/Jahr*Stillstand je Defekt ohne Redundanz
Switchje 24 Arbeitsplätze1,5 %8 Std.
Access Pointje 12 Arbeitsplätze2 %4 Std.
Firewall12 %8 Std.
Server15 %20 Std.

*Konservative Feldwerte: Backblaze Drive Stats 2025 (344.000 Laufwerke: 1,36 %/Jahr allein je Festplatte), Felddaten Industrie-Switches, plus Puffer für Netzteile, Lüfter und Firmware. Hersteller-MTBF wäre optimistischer.

Ohne Redundanz
Wahrscheinlichkeit, dass es Sie in 5 Jahren mindestens einmal trifft:
Statistisch erwarteter Schaden über 5 Jahre: – im Ernstfall auf einen Schlag.
vs.
Mit Redundanz
Stillstand je Defekt: aus Stunden werden Sekunden – das zweite Gerät übernimmt automatisch.
100 % Verfügbarkeit verspricht Ihnen niemand Seriöses – selbst die Größten schaffen nur 99,9x %. Aber der Defekt wird vom Betriebsstopp zum geplanten Austauschtermin. Dazu: Updates ohne Stillstand, Sicherheitslücken schneller geschlossen, Wartung zum Normaltarif.
Die Versicherungsprämie?
Bei uns keine Investition, sondern Teil des Servicevertrags: Redundanz zum monatlichen Fixpreis.
Was das für Ihren Betrieb heißt, rechnen wir Ihnen in der kostenlosen Erstberatung ehrlich vor – gegen Ihre Zahl von oben.
Kostenlose Erstberatung anfragen →

Und das ist nur die Hardware-Statistik: Fehlgeschlagene Firmware-Updates, Provider-Störungen und Bedienfehler kommen obendrauf – gegen die hilft dieselbe Redundanz.

Was wir für Ihre Kanzlei absichern

01

Ausfallsicherheit & Redundanz

Wartung und Updates passieren im laufenden Betrieb – und ein Hardware-Defekt ist ein geplanter Austausch, kein Notfall. Möglich machen das doppelte Geräte (z. B. die Switches) und Cluster ab drei Knoten, etwa Proxmox für Ihre Server: Fällt etwas aus, übernehmen die anderen – die Kanzlei arbeitet weiter.
02

Getrennte Netze

Kanzlei-Arbeitsplätze, Empfang und Gäste-WLAN sind sauber getrennt – Gäste kommen nie an Mandantendaten.
03

Firewall & Schutz

Securepoint-UTM „Made in Germany“ als Schutzwall gegen Angriffe von außen.
04

Datensicherung

Verschlüsselte Backups im deutschen Rechenzentrum – die Wiederherstellung wird getestet, nicht nur gehofft. E-Mail-Archivierung betrachten wir getrennt von der Datensicherung.
05

Endgeräte & Hardware

Verwaltung, Updates und Virenschutz. Als Wortmann-Partner liefern wir zuverlässige TERRA-Geräte für den Kanzleialltag.
06

Sicherer Zugang zum Kanzleisystem

Verschlüsselte VPN-Tunnel ins Rechenzentrum Ihres Anbieters (z. B. DATEV oder Addison) – und sicheres Homeoffice.

Mandantendaten schützen – technisch, nicht nur auf dem Papier

Als Berufsgeheimnisträger haften Sie für den Schutz der Daten Ihrer Mandanten. Ein Datenleck in einer Kanzlei ist nicht nur ein DSGVO-Bußgeld, sondern ein Vertrauens- und Reputationsschaden, der bleibt. Mandantendaten dürfen nur für berechtigte Personen erreichbar sein: angemessene Zugriffsrechte, sichere Anmeldungen, gepflegte Geräte und ein geregelter Umgang mit externen Dienstleistern.

Als Securepoint Cert+ Auditor führen wir eine strukturierte technische Bestandsaufnahme Ihrer Kanzlei durch: Wir prüfen Netzwerk, Zugriffe, Verschlüsselung und Backup, zeigen Ihnen, wo Sie stehen, und liefern eine priorisierte To-do-Liste. Wir setzen die vereinbarten technischen Maßnahmen um; organisatorische und rechtliche Anforderungen an Verschwiegenheit und Datenschutz stimmen wir mit den Verantwortlichen Ihrer Kanzlei ab. Ein Sicherheitsprodukt allein bescheinigt keine vollständige Compliance.

Audit-Auszug: Das prüfen wir

Warum Kanzleien im Rheingau, Wiesbaden & Mainz mit uns arbeiten

Herstellerunabhängig: Wir binden Ihr bestehendes Kanzleisystem sicher an – egal welcher Anbieter. Kein Marken-Zwang.

Erfahrung mit regulierten Umgebungen: Aufbau standortübergreifender Hochverfügbarkeits-Infrastruktur unter hohen Datenschutzanforderungen.

Securepoint Cert+ Auditor: zertifizierte IT-Sicherheit „Made in Germany“, keine US-Cloud.

Wortmann-Partner: Hardware und Betreuung aus einer Hand – zuverlässige TERRA-Geräte für den Kanzleialltag.

Direkter Ansprechpartner statt wechselnder Erklärungen: Sie sprechen mit einem IT-Partner, der Ihre Umgebung kennt – aus Geisenheim, für Kanzleien in Rüdesheim und dem Rheingau; Wiesbaden und Mainz nach Absprache.

Planbar zum Fixpreis: Ihre Kanzlei-IT als Servicevertrag – Umfang, Reaktionszeiten und zusätzliche Projekte nachvollziehbar festgelegt; Betrieb, Updates und Monitoring inklusive.

Häufige Fragen aus Kanzleien

Nein – bewusst nicht. Ihre Kanzleisoftware läuft im Rechenzentrum Ihres Anbieters und wird dort betreut. Wir sorgen für alles davor: das sichere Kanzleinetz, die Endgeräte und den verschlüsselten Zugang dorthin. So gibt es keine Überschneidungen – und einen klaren Ansprechpartner für Ihre Infrastruktur.

Mit getrennten Netzen, Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und geprüften Backups – sauber dokumentiert. §203 StGB verlangt technische Sorgfalt; in unserem IT-Sicherheits-Audit weisen wir sie schwarz auf weiß nach.

Im Idealfall: nichts, was Sie merken. Wir bauen wichtige Komponenten doppelt auf – fällt eine aus, übernimmt die andere. Bei Servern im Cluster starten betroffene Systeme auf einem anderen Knoten neu; das dauert Minuten, ein Backup einspielen kostet Stunden. Was für welche Anwendung gilt, halten wir im Wiederanlaufplan fest.

Ja – über verschlüsselte VPN-Zugänge mit denselben Sicherheitsregeln wie am Kanzlei-Arbeitsplatz. Mandantendaten bleiben dabei im Kanzleinetz.

Das hängt von Größe und Ausstattung ab. Über den IT-Servicevertrag zahlen Sie einen festen monatlichen Preis – Betrieb, Updates und Monitoring inklusive. In der kostenlosen Erstberatung bekommen Sie eine konkrete Einschätzung.

Ihre Kanzlei-IT sicher aufstellen?

In einer kostenlosen Erstberatung sehen wir uns Ihre Kanzlei-IT an und sagen Ihnen ehrlich, wo Sie beim Schutz der Mandantendaten stehen und was zu tun ist.

Sprechen wir über Ihre IT

Schreiben Sie uns über die Kontaktseite oder rufen Sie an: +49 6722 919 224 0.