Praxis-IT in Geisenheim und Rüdesheim – IT-Betreuung für Arzt- und Zahnarztpraxen

Ihr Team soll Patienten betreuen können. Wir kümmern uns um die IT-Grundlage: Arbeitsplätze, Netzwerk, sichere Zugänge und Datensicherung – abgestimmt auf Ihren Praxisbetrieb und die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV/KZBV.

Klare Zuständigkeiten für Ihre Praxis

Die IT einer Praxis verarbeitet die sensibelsten Daten überhaupt – Patientendaten. Gleichzeitig verpflichtet die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV/KZBV (nach § 390 SGB V) jede Praxis zu konkreten technischen Schutzmaßnahmen. Wir sorgen für das sichere Fundament: Netzwerk, Endgeräte, Backup und den geschützten Zugang zur Telematikinfrastruktur.

Praxisverwaltungssystem, TI-Konnektor und Medizingeräte betreiben Ihre Fachanbieter und Gerätehersteller – wir übernehmen keine medizinische Funktionsprüfung und ersetzen nicht deren Support. Zu Beginn klären wir, welche Systeme wir betreuen und wo wer zuständig bleibt, und stimmen die technischen Übergänge ab, damit Sie bei Störungen nicht erst Zuständigkeiten sortieren müssen.

Rechnen Sie kurz mit: Was kostet Sie eine Stunde Stillstand?

Vorausgefüllt mit Beispielwerten für eine typische Praxis – tragen Sie einfach Ihre Zahlen ein:

Personalkosten
+
Laufende Fixkosten
+
Entgangener Umsatz
+
Aufholen & Notfall
Überstunden mit Zuschlag, Express-Einsätze, Nacherfassen von Hand – pauschal +15 % auf die Summe.
=
Ihre Ausfallstunde

Überschlagsrechnung: Monatswerte geteilt durch 160 Arbeitsstunden. Ein einziger Ausfalltag kostet damit oft mehr als ein ganzes Jahr gute IT-Betreuung – genau deshalb bauen wir Redundanz: Sie kostet einmal, Stillstand kostet jedes Mal.

So sieht sichere Praxis-IT aus

Schaubild einer sicheren Praxis-IT: redundante Switches, getrennte Netze für Medizingeräte und Gäste-WLAN, Securepoint-Firewall, VPN zum PVS-Rechenzentrum, Backup ins deutsche Rechenzentrum

Die Bausteine 1 bis 6 erklären wir direkt darunter – und bauen sie genau so in Ihrer Praxis auf.

Redundanz in Aktion: Jeder Baustein ist doppelt – vom Switch über die Firewall bis zur Internet-Leitung. Im gezeigten Aufbau findet der Verkehr automatisch den nächsten Weg, auch wenn mehrere Bausteine nacheinander ausfallen.

  • Möglichst keine Wartungsfenster in der Sprechstunde – auf redundant ausgelegten Systemen laufen Geräte-Updates im Betrieb, ein Knoten nach dem anderen; nötige Neustarts einzelner Systeme werden abgestimmt. Neustarts und Änderungen planen wir mit Ihnen und den betroffenen Fachanbietern.
  • Sicherheitslücken schneller geschlossen – kritische Updates spielen wir zeitnah ein, statt auf den nächsten arbeitsfreien Termin zu warten.
  • Wartung zum Normaltarif – gewartet wird werktags zu normalen Zeiten, nicht nachts oder am Wochenende mit Zuschlag.
  • Hardware-Defekt? Ein geplanter Termin. Der Partner übernimmt, der Austausch wird zum Termin statt zur Panik-Aktion – auch bei einem missglückten Hersteller-Update rollen wir in Ruhe zurück.
  • Ehrlich eingeordnet: Redundanz kann Unterbrechungen verkürzen; sie garantiert weder den störungsfreien Betrieb jeder Anwendung noch den Schutz vor jedem gemeinsamen Fehler. Ein Wiederherstellungstest klärt auch, welche Schritte Ihr Praxissoftwareanbieter übernehmen muss.

Und wie wahrscheinlich trifft es Sie? Die Redundanz-Rechnung

Hardware fällt statistisch selten aus – aber planbar selten. Mit Feldwerten statt Hersteller-Prospekt lässt sich das Risiko ehrlich beziffern. Die Zahlen unten rechnen live mit Ihren Angaben aus dem Rechner oben.

GerätBestand (Faustregel)Ausfallrate/Jahr*Stillstand je Defekt ohne Redundanz
Switchje 24 Arbeitsplätze1,5 %8 Std.
Access Pointje 12 Arbeitsplätze2 %4 Std.
Firewall12 %8 Std.
Server15 %20 Std.

*Konservative Feldwerte: Backblaze Drive Stats 2025 (344.000 Laufwerke: 1,36 %/Jahr allein je Festplatte), Felddaten Industrie-Switches, plus Puffer für Netzteile, Lüfter und Firmware. Hersteller-MTBF wäre optimistischer.

Ohne Redundanz
Wahrscheinlichkeit, dass es Sie in 5 Jahren mindestens einmal trifft:
Statistisch erwarteter Schaden über 5 Jahre: – im Ernstfall auf einen Schlag.
vs.
Mit Redundanz
Stillstand je Defekt: aus Stunden werden Sekunden – das zweite Gerät übernimmt automatisch.
100 % Verfügbarkeit verspricht Ihnen niemand Seriöses – selbst die Größten schaffen nur 99,9x %. Aber der Defekt wird vom Betriebsstopp zum geplanten Austauschtermin. Dazu: Updates ohne Stillstand, Sicherheitslücken schneller geschlossen, Wartung zum Normaltarif.
Die Versicherungsprämie?
Bei uns keine Investition, sondern Teil des Servicevertrags: Redundanz zum monatlichen Fixpreis.
Was das für Ihren Betrieb heißt, rechnen wir Ihnen in der kostenlosen Erstberatung ehrlich vor – gegen Ihre Zahl von oben.
Kostenlose Erstberatung anfragen →

Und das ist nur die Hardware-Statistik: Fehlgeschlagene Firmware-Updates, Provider-Störungen und Bedienfehler kommen obendrauf – gegen die hilft dieselbe Redundanz.

Was wir für Ihre Praxis absichern

01

Ausfallsicherheit & Redundanz

Wartung und Updates passieren im laufenden Betrieb – und ein Hardware-Defekt ist ein geplanter Austausch, kein Notfall. Möglich machen das doppelte Geräte (z. B. die Switches) und Cluster ab drei Knoten, etwa Proxmox für Ihre Server: Fällt etwas aus, übernehmen die anderen – im geplanten Szenario läuft die Behandlung weiter.
02

Getrennte Netze

Praxisverwaltung, Medizingeräte und Gäste-WLAN sind sauber getrennt – ein Vorfall legt nicht die ganze Praxis lahm.
03

Firewall & TI-Sicherheit

Securepoint-UTM „Made in Germany“ als Schutzwall. Auf Wunsch richten wir die UTM als TI-Proxy ein.
04

Datensicherung

Verschlüsselte Backups im deutschen Rechenzentrum für die vereinbarten Systeme – die Wiederherstellung wird getestet, nicht nur gehofft.
05

Endgeräte & Hardware

Verwaltung, Updates und Virenschutz. Als Wortmann-Partner liefern wir die TERRA-Geräte, die in vielen Praxen ohnehin laufen.
06

Sicherer Zugang

Verschlüsselte VPN-Verbindungen zu Ihren Fachanbietern und für unterwegs – freigegebene Fernzugänge konfiguriert und dokumentiert.

Erfüllen Sie die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV/KZBV wirklich?

Seit 2021 verpflichtet die IT-Sicherheitsrichtlinie jede Praxis zu konkreten Maßnahmen – Netzwerksegmentierung, Zugriffskontrolle, Datensicherung, Endgerätesicherheit. Die Anforderungen wachsen mit der Praxisgröße. Viele Praxen wissen schlicht nicht, ob sie sie tatsächlich erfüllen.

Als Securepoint Cert+ Auditor führen wir eine strukturierte technische Bestandsaufnahme Ihrer Praxis durch: Wir prüfen Netzwerk, Zugriffe, Backup und Endgeräte gegen die Anforderungen, zeigen Ihnen, wo Sie stehen, und liefern priorisierte Maßnahmen samt Dokumentation. Ein Cert+-Audit strukturiert diese Arbeit; es ersetzt weder die Richtlinie noch einen vollständigen Nachweis aller Praxispflichten – die KBV informiert über die geltenden Anforderungen.

Audit-Auszug: Das prüfen wir

Warum Praxen im Rheingau, Wiesbaden & Mainz mit uns arbeiten

Klare Zuständigkeiten: Wir betreuen die Infrastruktur und stimmen die Übergänge zu Praxissoftware, TI und Medizingeräten mit Ihren Fachanbietern ab.

Erfahrung mit regulierten Umgebungen: Aufbau und Betrieb standortübergreifender Hochverfügbarkeits-Infrastruktur in der Gesundheitswirtschaft.

Securepoint Cert+ Auditor: zertifizierte IT-Sicherheit „Made in Germany“, keine US-Cloud.

Wortmann-Partner: Hardware und Betreuung aus einer Hand – die TERRA-Geräte, die in vielen Praxen ohnehin laufen.

Persönlich im Rheingau: Von Geisenheim aus betreuen wir Praxen in Rüdesheim und der näheren Umgebung; Wiesbaden und Mainz nach Absprache.

Planbar zum Fixpreis: Ihre Praxis-IT als Servicevertrag mit vereinbartem Umfang, Servicezeiten und Meldewegen – Betrieb, Updates und Monitoring inklusive.

Häufige Fragen aus Praxen

Konkrete technische Maßnahmen nach § 390 SGB V – von Netzwerksegmentierung über aktuelle Updates und Virenschutz bis zur Datensicherung. Die Anforderungen steigen mit der Praxisgröße. In unserer technischen Bestandsaufnahme prüfen wir jede Anforderung einzeln – Sie erhalten eine priorisierte To-do-Liste. Eine vertiefte Prüfung vereinbaren wir nach dem kostenlosen Erstgespräch gesondert.

Nein – bewusst nicht. Praxissoftware und TI-Konnektor betreibt Ihr Fachanbieter am besten selbst. Wir sorgen für alles darunter: Netzwerk, Endgeräte, Backup und den sicheren Zugang. So hat jeder eine klare Verantwortung – und Sie einen Ansprechpartner für die gesamte Infrastruktur.

Im Idealfall: nichts, was Sie merken. Wir bauen wichtige Komponenten doppelt auf – fällt eine aus, übernimmt die andere. Bei Servern im Cluster starten betroffene Systeme auf einem anderen Knoten neu; das dauert Minuten, ein Backup einspielen kostet Stunden. Was für welche Anwendung gilt, halten wir im Wiederanlaufplan fest.

Das hängt von Größe und Ausstattung ab. Über den IT-Servicevertrag zahlen Sie einen festen monatlichen Preis – Betrieb, Updates und Monitoring inklusive. In der kostenlosen Erstberatung bekommen Sie eine konkrete Einschätzung.

Ja. Wir vernetzen Standorte über verschlüsselte VPN-Strecken und bauen auf Wunsch standortübergreifende Ausfallsicherheit auf – eine unserer Kernkompetenzen aus der Gesundheitswirtschaft.

Die IT-Sicherheitsrichtlinie ist Pflicht — seit Oktober 2025

Die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV nach § 390 SGB V (vormals § 75b) ist für Vertragsarzt- und Psychotherapiepraxen seit dem 1. Oktober 2025 verbindlich, für Vertragszahnarztpraxen gilt die IT-Sicherheitsrichtlinie der KZBV seit Januar 2026. Sie ist keine Empfehlung, und sie gilt unabhängig davon, ob sich in der Praxis jemand hauptberuflich um die Praxis-EDV kümmert. Welche Anforderungen greifen, hängt allein davon ab, wie viele Personen ständig mit der Datenverarbeitung betraut sind:

Praxistyp*Es gelten
Praxis mit 1 bis 5 PersonenAnlage 1 und 5 — plus Anlage 4 bei medizinischen Großgeräten
Mittlere Praxis, 6 bis 20 PersonenAnlage 1, 2 und 5 — plus Anlage 4
Große Praxis ab 21 Personen oder mit überdurchschnittlich vielen DatenAnlage 1, 2, 3 und 5 — plus Anlage 4

* ständig mit der Datenverarbeitung betraute Personen. Anlage 4 gilt zusätzlich bei medizinischen Großgeräten (CT, MRT), Anlage 5 betrifft die dezentralen Komponenten der Telematikinfrastruktur — Konnektor, Kartenlesegerät, Praxisausweis.

Was die KBV IT-Sicherheitsrichtlinie verlangt — und womit wir es abdecken

Die Richtlinie beschreibt Anforderungen, keine Produkte. Sie sagt, dass Schadsoftwareschutz vorhanden sein muss, nicht welcher. Diese Übersicht zeigt, welche unserer Bausteine welche Anforderung erfüllen — damit Sie sehen, was ein Servicevertrag bei uns für die Richtlinie tatsächlich bedeutet.
Was die Richtlinie verlangtAnlageWomit wir das abdecken
Schutz vor Schadsoftware, Virenschutz auf allen Geräten1Bitdefender GravityZone bzw. Securepoint als EDR-Endpoint-Schutz, zentral verwaltet
Zeitnahes Installieren von Updates, Patch- und Change-Management1Endgeräteverwaltung mit NinjaOne — Patchstand je Gerät nachweisbar
Netzsegmentierung, sichere Protokolle, Dokumentation des Netzes2, 3UniFi-Netz mit getrennten Segmenten, Securepoint-Firewall am Übergang, Netzdokumentation im Servicevertrag
Umgang mit Spam und schädlichen E-Mails1Mail-Security vor dem Postfach — was nicht zugestellt wird, kann niemand anklicken
Schulung und Sensibilisierung des Praxispersonals1Awareness-Training mit nachweisbarer Teilnahme
Smartphones und Apps: Richtlinie, Freigabe, Datenabfluss verhindern1, 2Mobile Device Management — Firmendaten getrennt, Fernlöschung möglich
Zugriffsschutz, Berechtigungen, Sperren beim Verlassen des Arbeitsplatzes1Serververwaltung und Verzeichnisdienst mit sauberem Rollenkonzept
Sichere Speicherung, kryptografische Sicherung, Datensicherung1, 2Datensicherung nach 3-2-1, verschlüsselt, mit geübter Wiederherstellung
Protokollierung und Alarmierung wichtiger Ereignisse2, 4Meta-SIEM — alle Signale aus Netz, Geräten und M365 an einem Ort, rund um die Uhr ausgewertet
Wartung medizinischer Großgeräte durch Externe4Fernwartungszugänge über die Firewall gesteuert, eigenes Segment, protokolliert
Dezentrale TI-Komponenten: Konnektor bzw. TI-Gateway, Kartenterminal, Praxisausweis5Eigenes Netzsegment, Zugriff auf die Verwaltungsoberflächen eingeschränkt — auch beim Umstieg vom Konnektor auf das TI-Gateway
Die Übersicht folgt der Struktur der IT-Sicherheitsrichtlinie (KBV/KZBV) und dem KBV-Praxiswissen „IT-Sicherheit“. Maßgeblich ist immer der Richtlinientext selbst; einzelne Anforderungen können je nach Praxisgröße abweichend zugeordnet sein.

Wo Securepoint Cert+ dabei hilft — und wo nicht

Hilft

Ein Rahmen statt einer Sammlung

Cert+ prüft elf Themenblöcke mit rund 80 Maßnahmen auf der Stufe Bronze. Der größte Teil dessen, was Anlage 1 und 2 verlangen, fällt dabei als Nebenprodukt mit ab — und wird dokumentiert, was bei einer Prüfung genau das ist, worauf es ankommt.
Hilft

Ein Niveau, das man halten kann

Bronze, Silber, Gold statt „erfüllt / nicht erfüllt“. Eine Praxis kann bei Bronze anfangen und weitergehen, statt an einem Alles-oder-nichts-Anspruch zu scheitern.
Nicht

Cert+ ersetzt die Richtlinie nicht

Das ist der wichtigste Satz auf dieser Seite: Die IT-Sicherheitsrichtlinie ist gesetzlich verpflichtend, Cert+ ist ein Herstellerstandard von Securepoint. Ein Cert+-Zertifikat entbindet Sie von nichts. Es hilft Ihnen, die Anforderungen zu erfüllen und das zu belegen — mehr nicht, aber auch nicht weniger.
Offengelegt: Wir sind Securepoint Professional Partner und Cert+ Auditor. Wenn wir Cert+ empfehlen, empfehlen wir etwas, mit dem wir arbeiten. Deshalb steht der Vorbehalt oben auch so deutlich da. Wie wir Cert+ gegenüber IT-Grundschutz und ISO 27001 einordnen, steht ausführlich auf IT-Grundschutz für KMU.

Ihre Praxis-IT sicher und prüffest aufstellen?

In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen, verschaffen uns einen ersten Eindruck Ihrer Praxis-IT und sagen Ihnen, welche Schritte zur IT-Sicherheitsrichtlinie als Nächstes sinnvoll sind. Eine vertiefte Bestandsaufnahme vereinbaren wir anschließend gesondert.

Sprechen wir über Ihre IT

Schreiben Sie uns über die Kontaktseite oder rufen Sie an: +49 6722 919 224 0.