Sophos UTM 9 nach dem EOL: Migration jetzt geordnet planen

Sophos UTM hat am 30. Juni 2026 das End-of-Life erreicht. Wenn Ihr Unternehmen noch eine UTM-Umgebung betreibt, sollten Lizenzstatus und Migrationsplan jetzt konkret geprüft werden.

Die Übergangsregel ist wichtig

Laut Sophos erhalten Kunden mit einer über das EOL hinaus gültigen Lizenz noch Unterstützung, jedoch längstens bis zum 31. Dezember 2026. Neue Laufzeitverlängerungen werden nach dem EOL nicht mehr verarbeitet. Mit Ablauf einer Lizenz können zugehörige Schutzfunktionen entfallen.

Die pauschale Aussage, seit dem 1. Juli gebe es für jede Installation keinerlei Support mehr, wäre daher ungenau. Die Übergangszeit sollte für einen geordneten Wechsel genutzt werden.

Vor dem Austausch den Bestand erfassen

  • Lizenzlaufzeit und eingesetzte Funktionen prüfen.
  • Firewall-Regeln, VPN-Verbindungen und Zertifikate dokumentieren.
  • Externe Dienste und besondere Freigaben identifizieren.
  • Neue Plattform, Wartungsfenster und Rückweg festlegen.
  • Wichtige Verbindungen nach der Umstellung testen.

Die passende Nachfolgelösung auswählen

Ein Wechsel kann zu einer aktuellen Sophos-Plattform oder zu einer anderen Lösung führen. Entscheidend sind die tatsächlich benötigten Funktionen, Leistungsreserven, Support und laufenden Kosten. Alte Regeln sollten dabei nicht ungeprüft übernommen werden.

Wir unterstützen KMU in Geisenheim, Rüdesheim und dem Rheingau bei Firewall-Auswahl und Betreuung. Im Erstgespräch klären wir den Bestand und den Umfang einer anschließenden Migrationsplanung.

Stand: 4. September 2026. Maßgeblich für Ihre Installation sind die aktuelle Herstellerinformation und Ihr Lizenzstatus.

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